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Was ist berechnet, was ist echt?

Berechnet (Simulation)

  • Die Messwerte selbst: das bioelektrische Signal, Boden- und Luftwerte, der Akkustand.
  • Die „Reaktion“ auf eine Stimulation: eine frei gewählte Demo-Annahme, keine gemessene Reaktion.
  • Die Standorte: vier ausgedachte Orte zwischen hohem Norden und Südhalbkugel.

Echt (wie später im Betrieb)

  • Die Datenbankstruktur, in der später die echten BioComm-Messungen gespeichert werden.
  • Die Herkunft jedes Werts: Gerät, Sonde, Messkanal und Kalibrierung.
  • Der Aufzeichnungsplan mit planmäßigen Messpausen, etwa während der stündlichen Leitfähigkeitsmessung.
  • Eine Prüfsummenkette der Datenpakete innerhalb eines Messlaufs, die nachträgliche Veränderungen erkennbar macht.
  • Qualitätskennzeichen für Störungen und Lücken, die als Lücken erscheinen, nie als Nullwerte.
  • Die Verdichtung der Rohdaten zu Minuten-, Stunden- und Tageswerten. Die Simulation zeichnet 250 Werte pro Sekunde auf; ausgelegt ist die Datenarchitektur für bis zu 1000 Werte pro Sekunde je Messkanal.

Der Weg eines Messwerts

Messknoten (simuliert) → Rohdatenblöcke → Prüfsummenkette → Qualitätsprüfung → Minuten- und Stundenwerte → Datenlabor

Ersetzt ist nur der erste Schritt: Statt eines Messknotens im Boden liefert ein Rechenmodell die Werte. Alles danach ist die Verarbeitung, die auch für die echten Messknoten vorgesehen ist.

Sechs Szenarien

Jedes Szenario deckt ein simuliertes Jahr (2025) ab: Stundenwerte für das ganze Jahr, je Jahreszeit eine Woche in Minutenwerten und eine Stunde Rohdaten.

Baseline ohne Stimulation

Vier Standorte (Mitteleuropa, hoher Norden, Südhalbkugel, Äquatornähe) zeigen den Tages- und Jahresgang von Signal und Umweltwerten.

Elektrische Stimulation

Täglich um 10:15 Uhr ein kurzer elektrischer Reiz, daneben eine Kontrollreihe ohne Stimulation.

Optische Stimulation

Täglich ein gepulster blauer Lichtreiz (470 nm), ebenfalls mit Kontrollreihe.

Elektrisch + optisch, synchron

Beide Reize gleichzeitig, gespeichert als Sequenz, so wie später echte Versuchsabläufe.

Elektrisch + optisch, versetzt

Erst elektrisch, fünf Minuten später optisch: So wird eine zeitliche Abfolge festgehalten.

Technische Datenqualität

Ein Knoten mit typischen Störungen (Neustart, fehlende Tage, Übersteuerung, Zeitsprung, Sensorfehler) und wie sie sichtbar werden.

Was du im Datenlabor tun kannst

  • Zeiträume von 24 Stunden bis zu einem ganzen Jahr ansehen.
  • Stimulations- und Kontrollreihe direkt übereinanderlegen.
  • In die Rohdaten hineinschauen: zehn Sekunden mit einzelnen Abtastwerten (in der Simulation 250 pro Sekunde).
  • Jahreszeiten auf der Nord- und der Südhalbkugel vergleichen.
  • Störungen, Qualitätskennzeichen und Lücken nachvollziehen.

Wichtig: kein Wirkungsnachweis

Der Unterschied zwischen Stimulations- und Kontrollreihe ist eine Annahme, die wir für diese Demonstration frei gewählt haben, keine gemessene Reaktion eines Pilznetzwerks. Das Datenlabor zeigt, wie OpenMycoNet Daten erfasst, prüft und darstellt, nicht was Pilznetzwerke tun. Echte Messungen werden später getrennt von der Simulation gespeichert und nie mit ihr vermischt.

Häufige Fragen

Warum muss ich mich registrieren?

Das Datenlabor ist Teil unserer Community. Über die Registrierung bleiben wir mit den Menschen in Kontakt, die sich für BioComm interessieren, und können Rückmeldungen einholen. Sie ist kostenlos. Nachdem du deine E-Mail-Adresse bestätigt hast, meldest du dich mit einem Anmeldelink an, ganz ohne Passwort.

Wo finde ich das Datenlabor nach der Anmeldung?

Oben in deinem Dashboard unter „BioComm-Datenlabor“.

Wo liegen die Standorte?

Die vier Standorte sind ausgedacht. Angezeigt wird, wie später bei echten Messknoten, nur ein Rasterfeld von 10 × 10 km, nie die genaue Lage.

Wann gibt es echte Messdaten?

Sobald die ersten BioComm-Messknoten im Einsatz sind. Einen festen Termin gibt es noch nicht; den aktuellen Stand findest du auf den Seiten zu Hardware und Software.

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