BioComm · Software
Die Software hinter BioComm
Simulations- und TestbetriebDie Software zeigt Messdaten, ordnet sie den jeweiligen Umweltbedingungen zu, dokumentiert Versuche und unterstützt Analyse und kontrollierte Stimulation.
Vom Messwert zum Vergleich
Beobachten
Der Live-Monitor zeigt die Messsignale mehrerer Kanäle und den aktuellen Systemstatus.
Umweltbedingungen zuordnen
Zu jeder Messung können Umweltbedingungen wie Boden- und Lufttemperatur, Feuchtigkeit, CO₂, Signalqualität und Messzeitpunkt erfasst werden. So lassen sich Veränderungen der elektrischen Aktivität mit den dokumentierten Bedingungen vergleichen.
Dokumentieren
Im Messprotokoll werden Bedingungen und Beobachtungen festgehalten — zum Beispiel Substrat, untersuchter Organismus, Datenquelle, Auffälligkeiten und ergänzende Notizen.
Muster vergleichen
Die Software kann räumliche und zeitliche Muster sichtbar machen und mit Analysegrößen wie Symmetrie, Kohärenz und Ausbreitung beschreiben. Solche Muster können Hinweise für weitere Untersuchungen liefern, sind aber kein Beweis für biologische Kommunikation.
Muster vorläufig einordnen und testen
Analysemodelle können ähnliche Signalmuster zu vorläufigen Gruppen zusammenfassen und angeben, wie sicher eine Zuordnung ist. Diese Gruppen sind Arbeitshypothesen. Ob sie eine biologische Bedeutung haben, muss unabhängig geprüft werden.
Gezielt reizen
Für Versuche lassen sich definierte elektrische Reize einstellen und dokumentieren. Anschließend kann gemessen werden, ob sich gegenüber dem Ausgangszustand eine Veränderung zeigt.
Erneut messen
Nach einem definierten Reiz wird erneut gemessen und mit dem Zustand davor verglichen.
Vergleichen und dokumentieren
Reiz, Messbedingungen, beobachtete Veränderung und Analyse werden gemeinsam dokumentiert, damit der Versuch nachvollziehbar und wiederholbar bleibt.
Mehr als elektrische Reize
BioComm ist nicht nur für elektrische Reize ausgelegt. Auch optische Reize und Schwingungen können als definierte Versuchsparameter vorgesehen werden. Vor jeder ausgeführten Stimulation prüft die Software die festgelegten Sicherheitsgrenzen.
✓ Sicherheitsprüfung vor jeder Stimulation aktiv
Ein Muster ist noch keine Erklärung
BioComm kann Messsignale darstellen, Muster vergleichen und Ergebnisse verschiedener Bedingungen gegenüberstellen. Daraus entsteht noch keine biologische Erklärung. Vorläufige Signalklassen und Modellergebnisse bleiben Arbeitshypothesen, bis sie sich durch wiederholbare Beobachtungen und dokumentierte Versuche überprüfen lassen.
Der nächste Schritt: ein lernender Regelkreis
Aktueller Stand: Simulation und Funktionstest — autonomer Closed Loop noch nicht implementiert.Teile dieses Ablaufs sind bereits in der Software umgesetzt und können im Simulations- und Testbetrieb erprobt werden. Die Verbindung mit der Feldhardware wird vorbereitet. Ein autonomer Closed Loop, bei dem das System aus Messungen lernt und seine nächsten Schritte selbstständig anpasst, ist ein späterer Entwicklungsschritt.
Aktueller Entwicklungsstatus
| Software-Interface | Implementiert |
| Simulationsumgebung | Aktiv |
| Hardware-Integration | In Vorbereitung |
| Feldvalidierung | Ausstehend |
| Autonomer Closed Loop | Geplant |