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Vom Messwert zum Vergleich

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Beobachten

Der Live-Monitor zeigt die Messsignale mehrerer Kanäle und den aktuellen Systemstatus.

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Umweltbedingungen zuordnen

Zu jeder Messung können Umweltbedingungen wie Boden- und Lufttemperatur, Feuchtigkeit, CO₂, Signalqualität und Messzeitpunkt erfasst werden. So lassen sich Veränderungen der elektrischen Aktivität mit den dokumentierten Bedingungen vergleichen.

BioComm Umweltdaten-Ansicht für vier Nodes
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Dokumentieren

Im Messprotokoll werden Bedingungen und Beobachtungen festgehalten — zum Beispiel Substrat, untersuchter Organismus, Datenquelle, Auffälligkeiten und ergänzende Notizen.

BioComm Signal-Tagebuch: neuer Messeintrag und Protokoll-Tabelle
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Muster vergleichen

Die Software kann räumliche und zeitliche Muster sichtbar machen und mit Analysegrößen wie Symmetrie, Kohärenz und Ausbreitung beschreiben. Solche Muster können Hinweise für weitere Untersuchungen liefern, sind aber kein Beweis für biologische Kommunikation.

BioComm Räumliche Karte: Interferenzmuster und Muster-Metriken
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Muster vorläufig einordnen und testen

Analysemodelle können ähnliche Signalmuster zu vorläufigen Gruppen zusammenfassen und angeben, wie sicher eine Zuordnung ist. Diese Gruppen sind Arbeitshypothesen. Ob sie eine biologische Bedeutung haben, muss unabhängig geprüft werden.

BioComm KI-Status: Signalklassen-Verteilung, Konfidenz- und Reward-Verlauf
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Gezielt reizen

Für Versuche lassen sich definierte elektrische Reize einstellen und dokumentieren. Anschließend kann gemessen werden, ob sich gegenüber dem Ausgangszustand eine Veränderung zeigt.

BioComm Stimulation: definierte elektrische Parameter — Signalform, Amplitude, Frequenz, Pulsbreite, Kanalauswahl, Wiederholungen
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Erneut messen

Nach einem definierten Reiz wird erneut gemessen und mit dem Zustand davor verglichen.

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Vergleichen und dokumentieren

Reiz, Messbedingungen, beobachtete Veränderung und Analyse werden gemeinsam dokumentiert, damit der Versuch nachvollziehbar und wiederholbar bleibt.

Mehr als elektrische Reize

BioComm ist nicht nur für elektrische Reize ausgelegt. Auch optische Reize und Schwingungen können als definierte Versuchsparameter vorgesehen werden. Vor jeder ausgeführten Stimulation prüft die Software die festgelegten Sicherheitsgrenzen.

BioComm multimodale Stimulation: Schwingungsstimulation, optische Stimulation, Sicherheitsprüfung, Stimulus-Verlauf ✓ Sicherheitsprüfung vor jeder Stimulation aktiv

Ein Muster ist noch keine Erklärung

BioComm kann Messsignale darstellen, Muster vergleichen und Ergebnisse verschiedener Bedingungen gegenüberstellen. Daraus entsteht noch keine biologische Erklärung. Vorläufige Signalklassen und Modellergebnisse bleiben Arbeitshypothesen, bis sie sich durch wiederholbare Beobachtungen und dokumentierte Versuche überprüfen lassen.

Der nächste Schritt: ein lernender Regelkreis

Aktueller Stand: Simulation und Funktionstest — autonomer Closed Loop noch nicht implementiert.
Messen → Bedingungen zuordnen → Muster vergleichen → gezielt reizen → erneut messen → vergleichen → lernen → wiederholen

Teile dieses Ablaufs sind bereits in der Software umgesetzt und können im Simulations- und Testbetrieb erprobt werden. Die Verbindung mit der Feldhardware wird vorbereitet. Ein autonomer Closed Loop, bei dem das System aus Messungen lernt und seine nächsten Schritte selbstständig anpasst, ist ein späterer Entwicklungsschritt.

Aktueller Entwicklungsstatus

Software-InterfaceImplementiert
SimulationsumgebungAktiv
Hardware-IntegrationIn Vorbereitung
FeldvalidierungAusstehend
Autonomer Closed LoopGeplant